Unsere Strategie in der Krise

Finanzkise seit August 2007

Von Dezember 1996 bis Mitte 2007 hat unsere Strategie, in internationale, wachstumsstarke Qualitätsaktien zu investieren, teilweise hervorragende Erfolge erzielen können. Bis zum März 2000 hatten wir ein Ergebnis von über 400% erzielen können und lagen damit vor den meisten, weltbekannten Kapitalsammelstellen. Dann erfolgte ein drei Jahre andauernder Einbruch bis zum März 2003, der zu Beginn auch als Internet-Blase tituliert wurde und uns vom Top mehr als 50% Verluste beschert hatte. Nicht, weil wir diesen nicht erwartet hätten, sondern weil wir zu früh wieder eingestiegen sind. Mit dem Beginn des Irak-Kriegs erfolgte dann ein Anstieg, der den Dow Jones in den USA auf neue Rekordhochs hievte, auch der DAX konnte die 8000er Marke wieder überschreiten und ebenfalls Rekordniveaus erreichen.

Wie kam es zu diesem Anstieg ab 2003, der eigentlich völlig unlogisch war? Heute pfeifen es die Spatzen von den Dächern, damals erkannten es nur Insider: die privat gesteuerte amerikanische Zentralbank FED blähte das Finanzsystem weiter auf mit billigem Geld, das zum großen Teil in amerikanische Ramsch-Hypotheken floss und wiederum Basis war für einen Konsum auf Pump in den USA sowie weltweit, der beispiellos in der Geschichte der Menschheit war. Der Londoner Finanzdistrikt stand dem in nichts nach, die Gier kannte keine Grenzen mehr, sie breitete sich wie eine Krake nahezu auf die ganze Welt aus.

Die Finanzkrise wird zur Wirtschaftskrise

Wie Sie wissen, hat schließlich ab August 2007 eine von den Medien später als „Finanzkrise” betitelte Situation an den Weltmärkten eingesetzt, die in Wirklichkeit eine Schuldenkrise ist und inzwischen zur Weltwirtschaftskrise mutierte.
Die Situation wird noch wesentlich länger andauern und intensiver sein, als es von Politikern und zahlreichen „Profis” bisher zugegeben, überhaupt gesehen bzw. prognostiziert wurde.
Diese Lage, ausgehend hauptsächlich von den USA und den Entscheidungen der dortigen Zentralbank, sahen wir bereits seit 2003 kommen und haben uns rechtzeitig darauf eingestellt.

Heute noch wenig bekannt ist die Tatsache, dass es weltweit ein Derivatevolumen von über 900 Billionen US$ gibt. Keiner weiß, welche Institute, Versicherungen oder Counterparts (Gegenparteien) in diese für menschliche Gehirne unvorstellbaren Summen involviert sind. Auch dieses Ungeheuer wird über kurz oder lang verenden!

Ein wenig Finanzkrisen-Humor: Wie heißt das neue Lieblingslied der Topbanker? - «My Boni is Over the Ocean»

Unsere Reaktion auf die Krise: Verlagern der Anlageschwerpunkte auf Edelmetalle

Goldbarren

Wir sind seit Ende 2007 zu etwa 70% in physisch in der Schweiz hinterlegte Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium investiert. Diese bringen nicht nur Sicherheit ins Depot, sondern ermöglichen allen Mitgliedern einen erheblichen Vermögenszuwachs, wenn die Weltwirtschaft aufgrund der immensen und zunehmenden Verschuldung von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten in eine noch größere Depression fallen wird, als dies während der 1929 eingetretenen „Great Depression” der Fall war.

Noch ein kleiner Krisen-Scherz: Sagt der Investor: «Ich schlafe wie ein Baby - ich wache jede Stunde auf und heule.»

Hier ein paar Aussagen zu den edlen Metallen: „Gold steht zur Zeit über 1.000 US$, bis 3.000 US$ ist es supergünstig, bis 10.000 US$ ist es günstig, erst ab 50.000 US$ wird es teuer. Silber steht zur Zeit unter 20 US$, bis 50 US$ ist es supergünstig, bis 150 US$ ist es günstig, erst ab 500 US$ wird es teuer”.

Weiterhin haben wir Aktien bzw. Fonds im Bestand, die in der kommenden (es ist nicht die Frage des „ob”, sondern nur des „wann”) Inflation, die sogar zur Hyperinflation werden kann, als Sachwerte gelten. Diese werden bei einer einsetzenden Flucht aus Staatsanleihen ebenfalls von einem starken Anstieg gekennzeichnet sein.

Den Erfolg dieser Strategie wollen wir Ihnen beispielhaft für das erste Quartal 2009 darstellen:

  1. Von Januar bis März 2009 haben wir mehr als + 20% erzielt!
  2. Der DAX sowie der Dow Jones erzielten im gleichen Zeitraum ein minus von mehr als 20%.

Unsere Zukunftsprognose

Vergleichen Sie diese Aussagen mit dem blinden Optimismus, der vom Mainstream und Wettbewerbern in die Welt gesetzt wird, um Geld einzusammeln und Sand in die Augen der Anleger zu streuen, obwohl sie es manchmal besser wissen, wie wir dies aus zahlreichen Gesprächen hören können.

Wir sind von Haus aus Optimisten – aber auch Realisten, ansonsten hätten wir als verantwortungsvolle Anleger für das Kapital unserer zahlreichen Mitglieder an der Börse nichts zu suchen.

Hier ein kleines Wortspiel, das Ihnen zeigen soll, was es mit Einschätzungen auf sich hat:

  1. Opti-MIST
  2. Pessi-MIST
  3. Real-IST!!

Leider stellen wir bei einigen anderen Aktienclubs fest, dass sie immer noch die Reden alter Tage halten, nicht die Gesamtlage sehen bzw. Ihnen schlicht die Wahrheit nicht wirklich präsentieren wollen – aber denen ist das auch egal, ist ja „nur” IHR Geld und nicht deren eigenes.

Wir jedenfalls beobachten die Gesamtzusammenhänge sehr genau. Vielleicht geschehen noch Wunder und die Politiker können sich von den Marionettenschnüren der Hochfinanz lösen. Sollten sie dann einen Schuldenabbau einleiten, den es in der Geschichte des Kapitalismus noch nicht gegeben hat (und zwar nicht über Inflation) sowie das Fiat Money (wertloses Papiergeld) ersetzen durch Währungen, die z. B. wieder goldgedeckt sind, werden wir unsere Strategie wieder entsprechend anpassen können.

Fazit: Aufgrund des über jahrzehntelang aufgebauten, exponentiell über den Zinseszins wachsenden Schuldenbergs von Staaten, Unternehmen sowie Privathaushalten haben bzw. werden wir noch Folgen erleben, die wir uns nicht gewünscht haben und dennoch nicht verhindern wollten oder konnten.

Daher sollten Sie genau auf Ihr hart Erspartes achten – wir denken, dass wir eine vorzügliche Lösung für Sie erarbeitet haben! Gerne halten wir Sie auch in persönlichen Gesprächen auf dem Laufenden!

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