Club-Renditen
2010: Die Clubrenditen des BBB INVESTMENTCLUBS im Vergleich mit der Entwicklung des DAX
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| Renditen 2010 | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| * Der BBB INVESTMENTCLUB investiert weltweit. Der DAX ist der in Deutschland am stärksten beachtete Aktienindex und wird daher als Vergleichsindikator herangezogen. | |||||||||||||
| BBB IC in % | -1,40 | +3,78 | +3,96 | +6,05 | +4,17 | +2,81 | |||||||
| DAX * in % | -5,85 | -0,18 | +9,92 | -0,29 | -2,79 | +0,02 | |||||||
Die Wertentwicklung/Rendite** des BBB INVESTMENTCLUBS seit seiner Gründung 1997
| Anteilspreis € | 1 Monat % | 2010 % ** | 1 Jahr % | 5 Jahre % | 13 Jahre % |
|---|---|---|---|---|---|
| ** Stand: 30.06.2010 | |||||
| 84,37 | +2,80 | +20,82 | +38,47 | +3,96 | +65,01 |
Rückblick auf das 1. Quartal 2010, Gegenwart, Ausblick
„Die öffentliche Meinung gleicht einem Schlossgespenst: niemand hat es gesehen, aber alle lassen sich von ihm tyrannisieren.” Sigmund Graff
Ist der Euro noch zu retten? Im letzten Quartalsschreiben hatten wir bereits auf die großen Probleme Griechenlands hingewiesen. Nun hat man sich doch irgendwie geeinigt, aber unseres Erachtens relativ planlos und, wie vermutet, zu Lasten des Euros. Die Schwäche des Euros in den letzten Wochen geht klar auf dieses Problem zurück.
Die meisten Experten sind eindeutig der Meinung, dass Griechenland noch das kleinere Problem ist, die größeren Probleme warten mit Spanien, Portugal und Italien. Erst heute konnten wir lesen, dass uns Deutsche dies bis zu 150 Mrd. Euro zusätzlich kosten kann! Na dann Mahlzeit! Wie wenn wir nicht schon genug eigene Probleme hätten. Es ist einfach schwer zu verstehen, dass wir Deutschen mal wieder den Zahlmeister machen sollen für hausgemachte Probleme eines Landes, das nur durch Fälschungen von Statistiken sich überhaupt Zugang zum Euro verschafft hat. Viele fordern bereits den Ausstieg von Griechenland aus dem Eurosystem. Vielleicht wäre dies die bessere Möglichkeit, wie sich Griechenland längerfristig durch eine dann wieder mögliche Abwertung der Währung und eine dringend notwendige Haushaltskonsolidierung aus dem Sumpf ziehen kann.
Eines scheint jedoch klar: die Verschuldung wird noch weiter massiv ausgeweitet werden, was letztlich unser Papiergeld weiter inflationieren wird und dies wird daher den Edelmetallen zu Gute kommen.
(+/-)
Durch die Überflutung der Märkte ist derzeit sehr viel Geld im Umlauf. Dies treibt unter anderem auch die Aktienbörsen immer wieder in Höhen, die wirtschaftlich nur schwer nachzuvollziehen sind. Aber solche Phasen können oft länger dauern, als man annimmt.
Das ein oder andere Unternehmensergebnis hat auch durchaus positiv überrascht, ebenso sind manche Kennzahlen aus der Gesamtwirtschaft besser als erwartet. Die Frage ist nach wie vor: wie nachhaltig ist das Ganze? Vor wenigen Tagen hat sogar der IWF (Internationaler Währungsfonds) vor den Risiken unserer deutschen Exportwirtschaft gewarnt! Der IWF geht von deutlich sinkenden Ausfuhrraten aus! Das sollte zu denken geben.
• Marktdaten
Im Jahr 2010 war der Weg der meisten Aktienbörsen zunächst einmal nach unten. Der DAX fiel von ca. 6.000 Punkten bis auf ca. 5.450, also ca. 10 % zurück. Der amerikanische Dow Jones fiel kurzzeitig wieder unter die magische Grenze von 10.000 Punkten. Trotz der ganzen Probleme (siehe oben) stiegen die Aktienbörsen danach jedoch wieder stärker an, so dass der DAX derzeit bei ca. 6.100 sogar leicht höher steht als zum Jahreswechsel, der EuroStoxx jedoch steht etwas tiefer kurz unterhalb der Marke von 3.000. Der Dow Jones sowie der japanische Nikkei kämpfen derzeit sehr parallel jeweils mit der 11.000-er Marke.
Der Euro fiel gegenüber dem US$ weiter von 1,45 auf 1,34. Dafür haben sich die Edelmetalle unter Schwankungen gut gehalten (Gold bei ca. 1.100 $, Silber ca. 17,50 $), denn normalerweise fallen die Edelmetalle, wenn der US$ stärker wird. Der Rohölpreis pendelt derzeit um 80 $. Die Zinsen verharren auf tiefem Niveau.
• Entwicklung BBB INVESTMENTCLUB
Im Januar war unser Ergebnis im Zuge schwächelnder Aktien und Edelmetalle etwas leichter mit ca. – 1,5 %, der Februar war jedoch mit + 3,78 % sehr positiv. Der März rundete das erste Quartal dann nochmals mit einem Plus von 3,96 % ab. Das Quartal endete also insgesamt mit einem schönen Plus von 6,37 % wiederum deutlich besser als die Aktienmärkte im Durchschnitt. Der wiedererstarkte US$ (bzw. schwache EUR) half uns dabei.
• Ausblick
Wir bleiben dabei: die Luft in den Aktienmärkten wird mit weiteren Anstiegen zunehmend dünner. Dennoch kann es hier noch ein Stück weiter nach oben gehen. Die Edelmetalle bleiben in unserem Depot, denn hier sind wir überzeugt, dass es weiteres Potential gibt, außerdem muss man diese Strategie immer als Absicherung gegen einen jederzeit möglichen Finanzcrash der Papierwährungen sehen.
Wir wünschen Ihnen, dass die Sonne mal wieder richtig scheint und uns die so sehr vermisste Wärme nach dem langen Winter spendet, aber auch dass unsere Edelmetalle im Depot „glänzend” aussehen.
In diesem Sinne grüßen wir Sie ganz herzlich
Ihr BBB INVESTMENTCLUB
Schramberg, 01. April 2010
Rückblick auf das 2. Quartal 2009
„Man soll Ereignisse an der Börse mit dem Kopf verfolgen, nicht mit den Augen” Unbekannt
Die USA drängt Deutschland, dass es mit noch mehr Schulden die Wirtschaft ankurbeln soll! Klar, man will mit allen Mitteln versuchen, den katastrophalen Zustand der Lage in den USA noch möglichst lange zu verschleiern. Die Erfahrung zeigt, dass eine Wirtschaftsstimulierung mit neuen Schulden nur kurzfristig wirkt, langfristig jedoch fatale Auswirkungen hat. Wurde sinnvoll gespart, war dies zwar zunächst leicht negativ, langfristig jedoch sehr positiv, weil der Staat dann wieder mehr Freiheiten gewinnt. Bereits beim heutigen phänomenalen Schuldenstand sind die Ausgaben des Staates für Zinsen so exorbitant hoch, dass kaum mehr Spielraum ist für andere sinnvolle Investitionen, der Staat fährt mit der Haushaltspolitik immer mehr in die Sackgasse. Und lassen Sie nun einmal noch die Zinsen ansteigen! Dann wäre der Staat von heute auf morgen handlungsunfähig! Insofern müssen die Zinsen wohl noch längere Zeit auf Tiefstniveau verharren. Fatal ist, dass die EZB, die einst eigentlich unabhängig sein sollte, zunehmend vor den Politikkarren gespannt wird. Die Grundsäulen, die bei der Einführung des EURO festgelegt wurden, sind alle aufgeweicht worden. Die Notenbanken kaufen nun Anleihen aus den Problemländern wie Griechenland und Spanien und nehmen daher direkt Einfluss. Und die Vereinbarung, dass kein Land für die Schulden eines anderen EU-Landes aufkommen darf, wurde faktisch auch gebrochen. Ein Rettungspaket über unvorstellbare 750 Mrd. Euro (= 750.000.000.000) wurde geschnürt für unsere „Problemkinder”. Man darf sich fragen: welchen Anreiz haben die Länder dann überhaupt noch, ihre Schulden tatsächlich abzubauen, wenn ihnen im Notfall doch geholfen wird? Unseres Erachtens werden die Probleme alle nur weiter in die Zukunft verschoben, anstatt sie zu lösen! Dadurch werden sie sich aber noch verschärfen! (+/-)
Die Meldungen aus der Wirtschaft waren in letzter Zeit teilweise recht überraschend positiv. Viele Unternehmen haben sich wohl gut auf die Krise eingestellt, vor allem in Deutschland. So steigt auch das Verbrauchervertrauen wieder eher an. Viele Indikatoren sind positiv, daher wird auch überall von neuem Aufschwung geredet. Aber Vorsicht! Noch sind wir nicht über den Berg. Es gibt auch Indikatoren, die bereits wieder abwärts zeigen. So ist die Gefahr eines „Double Dip”, also das nochmalige Abgleiten in die Rezession, durchaus möglich.
• Marktdaten
Der DAX sieht im Verhältnis zu allen anderen großen Aktienindices im Jahr 2010 noch sehr gut aus. Nach einer Berg- und Talfahrt im 2. Quartal stehen wir mit knapp 6.000 Punkten im Vergleich zum 01.01.10 etwa bei +/- 0, seit 01.04. hat er lediglich ca. 4 % verloren. Viel Schlechter sieht es in den letzten 3 Monate bei seinen größeren Brüdern Dow Jones mit einem Minus von ca. 10 % bei jetzt unter 10.000, dem japanischen Nikkei mit ca. 15 % Minus bei nun ca. 9.500, aber auch beim europäischen Bruder EuroStoxx mit einem Minus von ca.14 % auf nur noch ca. 2.600. Der Euro fiel im Zuge der Griechenlandkrise, die sich insgesamt zu einer Vertrauenskrise ausgewirkt hat, weiter sehr stark. Vor 3 Monaten stand das Verhältnis noch bei 1,35 Euro für 1 $, jetzt sind es nur noch 1,22 Euro! Ein weiterer Verlust von rund 10 %, seit 1. Januar sogar ca. 15 %.
Der Ölpreis ist in den letzten Monaten trotz der unvorstellbaren Katastrophe im Golf von Mexiko und den gigantischen auslaufenden Ölmengen ins Meer sogar gefallen! Der BP-Aktie hat das Drama einen Kursverlust von rund 50 % beschert. Man kann sich auch hier nur wundern, wie Umwelt, Mensch und Natur rücksichtslos gefährdet werden, nur weil aus Profitgier fahrlässig auf Sicherungen verzichtet wird! Ein Wahnsinn!
• Entwicklung BBB INVESTMENTCLUB
Weiter steigende Edelmetallpreise (Gold ca. + 12 %, Silber ca. + 5 %) und der schwache Euro haben uns geholfen, entgegen den schwächelnden Aktienmärkten stetig Gewinne einzufahren! Im April waren es + 6 %, im Mai + 4,85 % und im Juni + 3 %. Das Quartalsergebnis lautet + 15 %, das Halbjahresergebnis + 21 %! So macht es Spaß. Wir freuen uns, Ihnen diese außerordentlichen Gewinne präsentieren zu können.
• Ausblick
Die Aktienmärkte stehen derzeit an der Kippe, das Schuldenmachen geht weiter. Daher bleiben wir bei unserer Strategie und sehen hier sogar weiteres Potential in den Edelmetallen, falls sich die Lage weiter zuspitzt!
Wir grüßen wir Sie ganz herzlich und wünschen Ihnen schöne Sommertage
Ihr BBB INVESTMENTCLUB
Schramberg, 01.07.2010
